28 September | Ein Tag am Meer! | | [pic1]
Gestern war ich mal wieder an MEINEM Strand.
Und es war unglaublich.
Aber seht selber:
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Mehr von diesen Bildern gibts unter Stroomi-Beach!
Ich hoffe, ihr seid schon alle ein bischen neidisch!
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| 28 September | News aus Estonia! | | Tere, tere!
Nachdem ich mich jetzt wieder erholt habe nachdem ich das Wochenende überlebt hab, gibt’s jetzt die Infos, was überhaupt los war! Erst mal nur soviel, es war super klasse, aber tierisch anstrengend...viel Wodka und wenig Schlaf!
Aber hier Details:
Es ging alles schon am Donnerstag los mit der Geburtstagsparty von einem der Franzosen aus der deutsch-französischen Kommune. Also ich mit Getränken im Gepäck dort hin, hab mich unterwegs noch mit Katharina getroffen und als wir ankamen waren wir die Ersten.
Jaja, die deutsche Pünktlichkeit!!!
Hatten uns auf ein kleines Fest eingestellt nachdem die Leute auch so nach und nach allein oder zu zweit so eingetrudelt sind, meint jemand plötzlich, die Italians kommen. Es würden 30 Italiener unten im Hof stehen und im Nu war die Bude randvoll und eine fette Party im Gang. Dabei ging dann noch eine Fensterscheibe zu Bruch und irgendwann, es war ja nicht anders zu erwarten, kam dann auch endlich die Politsei (nein, ihr Klugscheißer, das ist kein Schreibfehler, das ist eesti). Naja, okay dann wurde die Party halt kurzer Hand ins benachbarte Havanna verlegt. Auch kein Problem!
Ich bin dann auch heim, hatte schon genug und es sollte ja noch ein Wochenende folgen!
Wie ich dann am nächsten Morgen erfahren hab bzw. sehen konnte war das Fest noch richtig lange und ist wohl teilweise richtig ausgeartet. Gut das ich heim bin, ich meine in meinem Alter verträgt man den Alkohol halt nicht mehr so gut!
So weit so gut, nun gings los auf die größte Insel im Baltikum, nach Saaremaa. Dort gibt es nur eine Stadt, der Rest sind bloß kleinste Ansammlungen von Häusern, es gibt nur ganz wenige geteerte Straßen, der Rest sind Schotterpisten! Aber sie haben eine eigene Molkerei, Brauerei und natürlich, wie solls auch anders sein, ihren eigenen Wodka (viin).
Die Busfahrt zur Fähre über Straßen mit Schlaglöchern, wie man sie früher nur von der Straße auf den Weihenstephaner Berg rauf bzw. zum ESV hinter kannte, war für manche Insassen nicht besonders angenehm. Aber schon nach kurzer Zeit meldeten sich die Italians aus ihrem Koma zurück und die Party ging von vorne los. Wie ich erfahren hab, war jeder gut vorbereitet und hatte so die eine oder andere Flasche Wodka dabei. Was ich auch gleich zu spüren bekam, die ersten Flaschen zirkulierten bereits vormittags durch den Bus!
Wir sind dann mit der Fähre nach Muhu übergesetzt, das ist eine ganz winzige vorgelagerte Insel von der aus dann eine aufgeschüttete Straße nach Saaremaa hinüber führt.
Auf dem Weg zu unserer Herberge (Pilguse Mois) haben wir noch die Steilküste von Panga besucht. Dort gabs auch Mittagesse, Karottensalat, Kartoffeln und eine Suppe mit irgendeiner Fleischeinlage, hatte was von Hackfleisch! War soweit ganz lecker! War wirklich sehr idyllisch dort! Natürlich weit und breit kein Mensch außer uns!
Dann gings weiter zu den Quellen von Odalätsii. Und schließlich kamen wir nach Pilguse Mois, ich weiß leider bis heut noch nicht in welcher Ecke der Insel dieses einsame Guesthouse liegt. Da war wirklich weit und breit nix! Aber deswegen auch genau das richtige für uns! Und es war wirklich sehr schon!
Die Jungs haben gleich mal nen Fußball gefunden und es gab ein Match Italien gegen den Rest der Welt (Frankreich, Deutschland, Schweiz, Australien, Holland, Schweden). Wer gewonnen hat weiß keiner, denn man hat natürlich wieder den Wodka kreisen lassen!
Schließlich gab es Abendessen, diesmal Kraut-, grünen und Karottensalat (oh Wunder!) und Würstel! Keine Ahnung, was es genau war, hat aber gut geschmeckt.
Dann stand ein Unterhaltungsprogramm durch die Organisatoren auf dem Programm. Es dürfte wohl jedem klar sein, um was es sich ging. Es gab ein Quiz über Estonia/Tallinn/Saaremaa und diverse kleinere Aufgaben, aber alles in allem ging es nur darum uns in die Trink-Sitten des Landes einzuführen! Es ist schon komisch hier, man kauft Wodka (egal wo man ist) immer nur faschenweiße und trinkt in dann auch fast pur, also ein bischen Lemon, Fanta, Sprite oder so darf man rein tun, aber der Wodka überwiegt ganz klar!
War ziemlich lustig und ich bin dann so gegen 2.30 ins Bett, da waren eigentlich auch nur noch die feierfesten Italians unterwegs! Und kaum hab ich dann geschlafen, haben diese auch schon herausgefunden, dass es ein rießen Spaß wäre, alle anderen wieder aufzuwecken. Es war ein Höllenlärm als sie an jede Terrassentür geklopft haben und rumgeschrien haben. Wir hatten auch noch vergessen unsere Türe zu verriegeln, also standen sie gleich bei uns im Zimmer. Welch ein Spaß!
Der Rest der Nacht verlief störungsfrei!
Am nächsten Morgen konnten wir die Spuren der nächtlichen Ruhestörung in vollem Ausmaß erkennen. Zwei Glasscheiben waren dabei zu Bruch gegangen!!!
Die Wirte und unsere Tutoren waren mächtig sauer und von den Übeltätern war auch weit und breit nix zu sehen. Die waren noch damit beschäftigt ihren Rausch auszuschlafen! Also sind wir anderen dann nach dem Frühstück ohne sie los zu einer Tour zu der einzigen wirklichen Stadt der Insel, Kuresaare! Wirklich sehr nett, klein, beschaulich und weiter auch nix. Es gab eine Burg zu bestaunen und dann sollten wir so eine Art Rallye machen. Es ging darum Gebäude in einer vorgegebenen Reihenfolge zu finden und zu fotographieren. Naja, wir haben dann nach einiger Zeit aufgegeben und einige Bilder von der Vorgabe einfach abfotographiert! Sind dann lieber noch in einen Supermarkt, Nico musste unbedingt einen Rasierer kaufen. Dort haben wir ein Wand aus Wodkaflaschen entdeckt. Vollen!!!
Waren bestimmt 5m lang ,5 m hoch und die Flaschen standen in 5 Reihen! Wahnsinn!!!
Wieder zu Hause angekommen, gabs Mittagessen und jetzt festhalten, was gab es wohl?
Karottensalat, Kartoffeln und eine Fleischsuppe. Lecker!
Dann hatten wir die Möglichkeit den estnischen Nationalsport auszuprobieren: Kiiking! Das ist eine Überschlagschaukel! Und die findet man hier überall und jeder macht das! Aber wer mich kennt, weiß ja was ich für ein Hosenscheißer bin! Habs natürlich nicht probiert, hab aber dafür die anderen kräftig angefeuert! Diesmal lagen die Franzosen ganz vorn, haben sich alle getraut und Francois hätte auch fast den Überschlag geschafft. Dann galts wieder mal herauszufinden, welche Nation die größten Fußballer sind und schließlich gabs nach dem Essen (Salate, Kartoffeln und Schweinefleisch-so eine Art Kotlett) gings wieder zum Feiern. Und diesmal gabs noch ein Lagerfeuer. Da waren wir bis 5-6 Uhr morgens dann gesessen. Es war ja auch wirklich herrlichstes Wetter! Kein Regen! Nur Sonne und die Temperaturen waren ziemlich gut, für ein T-shirt in der Sonne hats gelangt!
War ziemlich gut und auch der Wodka ist natürlich wieder geflossen! Schließlich war Sonntag, es gab Pfannkuchen zum Frühstück (auch so eine estnische Spezialität, gibt es in allen Geschmacksrichtungen) und dann gings wieder Richtung Heimat. Auf dem Weg zur Fähre haben wir noch den 7. größten Meteoritenkrater der Welt in Kaali besucht! Aber mehr wie ein Loch im Boden, wo sich jetzt ein See darin befindet und ein Erdwall drum rum ist das auch nicht, aber war toll es gesehen zu haben! Dann haben wir noch kurz bei den Windmühlen von Angla angehalten. Und die letzte Station war dann eine Straußenfarm in Laasu auf Muhu (der vorgelagerten Insel). Sind schon rießen Vögel und die Eier erst, da werden einige Leute von satt!
Okay wir hatten auch langsam mal wieder Hunger. Vor der Fähre stand Gott sei Dank eine estnische Frittenbude! Es gab Hamburger für alle! Die Bude hat das Geschäft ihres Lebens gemacht!
Überfahrt ohne weitere Vorkommnisse und Heimfahrt auch eher nicht spektakulär!
Und dann waren wir auch schon wieder in Tallinn und jeder ist nach Hause!
Ich auch, eigentlich nur schnell duschen und schon wieder in die Stadt, hatte noch quasi ein blind-date! Oder so ähnlich! Naja, ich hatte mich mit Tobi verabredet, wir waren zusammen im Kindergarten und hatten uns seit bestimmt 12 Jahren nicht gesehen, nur unsere Mütter stehen in regem Kontakt! Und er ist eben grad Erasmusler in Finnland und hatte mit seinen munteren Trinkkollegen beschlossen mal eben billig Alkohol in Tallinn einkaufen zu gehen.
War dann noch ein richtig spaßiger Abend, hatte schon erst mal so ein paar Bedenken, man weiß ja nie was einen erwartet, aber ich muß sagen: Danke Tobi, war wirklich lustig! Bist ein richtig netter Kerl. Sollten das in Finnland unbedingt wiederholen!
War auch wieder ziemlich spät und ich musste ja dann am Montag in der früh wieder arbeiten!
Und genau wegen all dieser Vorkommnisse, konnte ich erst heute berichten, da ich wirklich erst wieder genesen musste!
Soweit, so gut!
Alle schon brav auf die Wiesn gehen und trainieren, damit ihr auch noch in ein paar Monaten mit mir mithalten könnt!
In diesem Sinne
TERVISEKS
Nägemist (Servus)
Astrid
P.S. Moni, lieben Dank für deine Karte! Woher wusstest du das ich absolut auf Leuchttürme steh?
Ach ja, bevor ichs vergeß, Bilder gibts auch wieder! | |
| 20 September | Wieder ein Wochenende vorbei! | | Tere,
nachden jetzt wieder ein Wochenende vorbei ist und ich es überlebt habe, meld ich mich bei euch mit dne neuesten Infos und Bildern dazu.
Für Samstag stand ein Ausflug in den nahegelegenen Lahemaa Nationalpark auf dem Programm. Er liegt etwa 70 km Richtung russische gRenz dirakt an der Ostsee. Wir, da sind eine Gruppe Franzosen, eine Finnin, ein Tscheche, Katharina und ich, wollten also ganz in der früh mit dem Bus dorthin aufbrechen. Aber als ich an dem Treffpunkt dort ankomme, heißt es bloß, es gibt keinen Bus! Was nun? Schnell war klar, wenn wir dahin wollen, müssen wir trampen. Nach kurzem hin und her, haben uns die meisten Franzosen verlassen, bis auf eine, sie wollten nicht trampen und wir waren nur noch zu fünft! Mir war erst schon ein bischen mulmig bei dem Gedanken durch dieses menschenleere estnische Hinterland zu trampen, aber nachdem wir uns in 2 Gruppen geteilt hatten und wir aufgebrochen sind, waren all die Zweifel doch gleich vorbei. Wir sind wirklich sehr schnell voran gekommen und waren in nur 90 min an unserem Ziel, eine Halbinsel in Mitten des Nationalparks. Unterwegs haben wir nur nette und aufgeschloßene Leute getroffen, vom alten Ehepaar über den Trucker bis hin zum Juppi, der auf dem Weg in sein Ferienhäuschen war. Wirklich sehr lustig. Auch die andere Gruppe hatte die gleichen Erfahrungen mit der estnischen Landbevölkerung gemacht.
So, da standen wir nun, irgendwo im Nichts. Campingplätze hatten um diese Jahreszeit schon zu, also auch alles andere. Nichts wars mit einem Kaffee zum aufwärmen. In diesem Ort, namens Käsmu, gab es wirklich nix, auch die Häuser waren sehr verlassen. Süße, kleine Ferienhütten. Das einzigste was es gab, war ein Fischer- und Seefahrermuseum. Und wie man uns erklärte, hätte das 24 Stunden geöffnet! Also nix wie hin und aufwärmen. Es ist hier mittlerweile doch schon deutlich kälter geworden und es geht ein ziemlicher Wind.
Wir hatten uns einen 12 km trail ausgesucht den wir laufen wollten, er ging einmal um die ganze Halbinsel herum. Und das war wirklich toll. Hier lagenüberall Findlinge aus der Eiszeit verstreut über Wasser und Wald. Und Pilze und Heidelbeeren ( wie in Finnland, damals, Geyers und Gießlers! ). Wir sind dann 6,5 Stunden gewandert, zwischen durch hat dann immer wieder die Sonne geschienen und wir haben spontan pausiert!
Und wir sind wirklich niemandem begegnet! Man stell sich das mal voe, wir sind in einem Nationalpark und da ist außer uns wirklich kein Mensch! Wo gibt es so was noch?
Am Ende mußten wir dann wieder heimtrampen und hatten schon Angst, daß wir dort nicht mehr wegkommen, vor lauter Einsamkeit. Aber es hat wieder alles bestens geklappt.
Mehr Bilder dazu, könnt ihr unter Lahemaa-Käsmu bewundern!
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So, jetzt zum Sonntag.
Ich war mal wieder Tallinn entdecken. Dazu hatte ich mich mit Kattrin verabredet. Natürlich nicht zu früh, da wir ja Samstags noch ein bishcen weg waren! Also hielten wir 12.00 Uhr für angebracht. Dann sind wir zum Schloß Kadriorg (Kadrioru loss) gefahren. Dort wohnt bei speziellen Anläßen das Oberhaupt Estlands. Eigentlich ganz schön, aber für einen König-Ludwig-Schlößer vorgeprägten Bayern natürlich nicht besonders imposant! Aber jetzt kann ich einen Hacken dahinter auf meiner Liste machen! Wir sind dann noch ein bischen im Garten Lust gewandelt und habne uns den Bau des neuen Kunstmuseums von außen angeschaut. Das wird ein futuristisches Gebäude. Glas und beton dominieren, dazwischen ein bischen Grün. Es hat den Scharm einer Gefängnisanstalt!
Schließlich sind wir dann noch an der Uferpromenade (Pirita tee) Richtung Pirita gelaufen und bei dem Denkmal des Siegs der Sowiets (!) sind wir wieder umgedreht. Ja, diese Monument steht hier wirklich immer noch, es bleibt wohl auch noch, da es zu teuer ist, es abzureißen! Schon komisch!
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Mittlerweile hat der Wind deutlich zu genommen, etwa vergleichbar mit Katrina! Nein, natürlich nicht, aber schon ziemlich stark! Wie das an der Küste halt so ist.
Wir hatten jetzt beschloßen, unbedingt was essen zu müssen und da wir uns beide nicht wirklich an die heimische Küche trauen, ohne fachkundige Unterstützung Einheimischer, haben wir uns lieber mal für griechisch entschieden. Da kann man nix falsch machen, den Gyros ist auch hier Gyros! Danach noch schön fein Kaffee schlürfen und Passanten in der ALtstadt beobachten. War wirklich gemütlich.
Mehr Bilder zu diesem Ausflug gibts beiu den Bildern unter Kadriorg.
Und dann gings auf die Wahlparty im deutsch-französischen Auffanglager in Old-Town. Da ist eine WG mit 2 Deutschen (Linda und Nico) und 2 Franzosen ( Julie und kann leider seinen Namen nicht schreiben). Und sie haben eine Fernseher mit deutschen Programmen. Natürlich nur die wichtigsten rtl, sat1 und pro7.
So konnte ich dann auch noch die Wahlergenbisse live mit erleben.
Wie ihr seht, mal wieder viel erlebt hier in Tallinn/Estonia.
Und so wird es hoffentlich weiter gehen noch ne Weile, bevor die große Kälte und der Schnee kommt. Oh Gott, ich brauch noch deutlich wärmere Sachen!
Mama, Papa, bitte kommt schnell! Eure Tochter muß sonst erfrieren!
Also, ich wünsch euch allen eine schöne Woche und viel Spaß auf der Wiesn (schnief!)!
Bis bald, wenns wieder was zu berichten gibt.
Astrid | |
| 16 September | | | So, hallo!
Da bin ich mal wieder!
Ja, unter der Woche hat sich jetzt mal nicht soviel ereignet, daß ich was zu erzählen hätte. Tut mir leid!
Aber für das Wochenende ist wieder so einiges geplant, so daß es dann am Montag Geschichten und neue Bilder gibt!
Wünsch euch ein schönes Wochenende und einen sonnigen Wiesn-Beginn!
Bis dann! | |
| 12 September | Es gibt neue Bilder! | | Hallo liebe Leut!
Nachdem das Wochenende überstanden ist, gibt es wieder neue Bilder.
In den Ordnern Old-Town-Tallinn und Alkoholika sind neue Bilder drin, sowie 2 neue Ordner, Meine Wohnung und Rocca al Mare sind voller neuer Impressionen, die ich extra für euch zusammengestellt hab!
Viel Spaß dabei!
Mein Wochenende war wirklich anstrengend, bin jetzt auch leider etwas erkältet...muß meine Abwehrkräfte wohl erst noch an die Situation hier gewöhnen.
Also am Freitag hatten wir hier mit den Erasmus-Studenten eine Party in einer Tram quer durch Tallinn. War ziemlich genial, leider ging das Bier relativ schnell aus und man mußte auf die verschiedenen Cidre-arten ausweichen. Ein Problem war auch, daß es in 3 Std nur eine Pinkelpause gab, da wurden so einige in dieser Tram doch zunehmend nervös. Fränkie für dich wäre das nix gewesen mit deiner schwachen Blase! Ansonsten haben wir die Fete alle gut überstanden, aber da der Abend ja noch jung war (24.00 Uhr), sind wir weiter durch die Strassen der Altstadt gezogen, bis wir uns dann schließlich im Havanna-Club niedergelassen haben. Eine Kneipe im Cuba-Style mit Tanzgelegenheit und speziellen Offers: buy 1, get 2!
Das hat uns natürlich gleich gefallen! Da waren wir dann noch bis der Laden um 4.00 Uhr zugemacht hat! So aber was jetzt? Schließlich mußten wir ja noch einige Zeit wach bleiben, da Maria um 6.00 Uhr an den Flughafen mußte, da sie in die USA zurückkehren mußte. Waren dann noch an einer Snack-Bude (da gibt es angeblich den besten estnischen Burger, hatte aber leider keinen Hunger, aber beim nächsten Mal) und schließlich gabs noch Kaffee bei einem Esten daheim!
Ins Bett kam ich dann doch erst um 8.00 Uhr morgens und hab dann auch gleich mal den ganzen Tag verpennt.
Aber Abends um 17.00 Uhr war ich wieder pünktlich zur Stadtführung in Old-Town. War zeimlich gut und weitere Bilder sind im Ordner Old-Town-Tallinn zu sehen. Danach war ich mit Katharina aus Regen (sie macht hier ein freiwilliges soziales Jahr) bei 2 weiteren Deutschen zum Essen, die wohnen direkt in der Altstadt in einem Hinterhof, ziemlich urig. Die beiden sind Erasmus-Studenten an der Estonian Business School, Linda aus Hamburg und Nico aus Nürnberg.
Aber das sollte es für mich ja noch nicht gewesen sein, daheim wartete schon die nächste Abschieds-Party. David, mein spanischer Mitbewohner wird am Mittwoch wieder zurück nach Barcelona fliegen und er da hat er für uns noch mal ein bischen Sangria gemacht....
Und da es ja sein letztes Wochenende war, sind wir dann natürlich wieder in die Altstadt! Kneipen-Tour! Ich habe mich dann nach der zweiten mit ein paar anderen Esten verabschiedet und bin heim. War ja shcließlich auch schon wieder 3.00 Uhr als ich daheim war!
Sonntag war ich dann mit ein paar Mädels zu einem Ausflug an den Stadtrand von Tallinn verabredet. Wir waren in einem Freilicht-Museum in Rocca al Mare. Das war wirklich sehr schön, lauter alte Häuser und es wurde einem die Geschichte der Esten in den verschiedenen Landstrichen im letzten Jahrhundert präsentiert. Bilder könnt ihr im Ordner Rocca al Mare bewundern.
Wie ihr sehen könnt, hatte ich wirklich ein tolles Wochenende mit viel Spaß und jeder Menge neuer Eindrücke!
SO, jetzt hab ich festgestellt, daß ich die Bilder wieder mal in der falschen Reihenfolge hab, muß mir das mal merken. Entschuldigung!
Viel Spaß dann noch!
Bis bald,
Terviseks | |
| 7 September | ... | | Hallo, da bin ich wieder!
Ich habe mir überlegt einen Ordner bei pictures anzulegen, dre sich Alkoholika nennt!
Dort findet ihr alle Kuriositäten rund um Alkohol, Bilder der hier landestypischen Biere und sonstiger Alkoholika. Interssant sind auch die unterschiedlichen Packungsgrößen!
Ich werde natürlich im Sinne der Wissenschaft alles im Selbstversuch testen :)
Aber ihr werdet selber sehen...
Terviseks!
Astrid | |
| 5 September | Erste Eindrücke | | Tere!
Jetzt werd ich euch mal berichten, was ich das erste Wochenende hier in Tallinn so gesehen hab!
Ich wohne in einem kleinen Zimmer in einer WG mit einem Iaeste-Mitarbeiter hier zusammen. Russischer Altbau! Ich werde mal ein paar Fotos machen, damit ihr euch das vorstellen könnt! Ist aber alles ganz gut und Andrus (so heißt mein Mitbewohner) ist auch nett! Ich habe im Moment zu Hause noch kein Internet, aber das wird sich ändern, brauchen nur noch einen Router! Und dann bin ich wieder ständig online und kann mit euch in Kontakt treten!!!
Naja, auf alle Fälle wohne ich jetzt 10 min zu Fuß entfernt vom Strand.
Und da das Wetter ja grad noch so toll ist, war ich dort auch jeden Tag eine Weile. Und das ist er, Stroomi-rand:
rand=Strand
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Ich werde für die Interessierten unter euch, immer die estnischen Wörter gebrauchen, die ich schon kann und die Klammern die Übersetzung einfügen!
Anschließend war ich dann auch noch in der Altstadt. Wirklich alles sehr schön mittelalterlich! Aber man sieht wirklich auch viele Leute mit Alkohol-Flaschen in der Hand durch die STraßen laufen! Ich weiß nicht, ob das bloß so war, weil Wochenende war und noch dazu so gutes Wetter, oder ob es doch zum Alltag gehört! Mal sehen, ich werd das beobachten!
Hier gibt es mal ein paar Eindrücke, mehr Bilder werden dann unter Pictures zu sehen sein!
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Jetzt weiß ich allerdings grad nicht, wie ich noch mehr Bilder reinladen kann! Hilfe, Fränkie, wieso schläfst du denn schon?
Also noch ein bischen Geduld, ich krieg das aber dann gleich hin!
Dann schreib ich halt noch ein bischen :)
In der Arbeit ist es bisher auch noch nicht allzu atreßig geworden, keiner weiß so recht, was ich machen soll. Das Labor ist total neu. Alles vom feinsten! Hauptsächlich beschäftigt man sich hier mit Fermentationen, E.coli, Lactobacillen und Hefen. Was genau dabei das Ziel ist, ist mir noch nicht so klar, aber das wird! Heute darf ich von alten Fermentationen, die Proben durch eine HPLC jagen und sehen, welche Stoffwechselprodukte wir da haben! Was genau aber das für eine Fermentation war, ich hab keine Ahnung! Es ist schon ien bischen schwer hier, da manche sich ein bischen schwer tun mit mir Englisch zu sprechen! Mit den meisten klappt es allerdings schon ganz gut! Im Labor neben an, ist so eine kleine Hexenküche! Da werden ständig neue Lebensmittel auf Milchbasis, also so Joghurts, Brotaufstriche und dergleichen hergestellt! Die dürfen wir dann verkosten und bewerten. Das ist recht lustig, weil ich kann ja auch wirklich nicht lesen und verstehen was auf den Bechern steht!
So, muß jetzt dann mal wieder was tun!
Terviseks! (Prost!)
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| 5 September | Wichitge Daten! | | Also ich hab hier jetzt auch eine Adresse:
Ehte 5-67
10318 Tallinn
Estonia
und eine neue Handy-Nr.
+372-5363 5001
Weiterhin natürlich
e-mail: Astrid_Giessler@gmx.de
skype: Astrid77
icq und msn natürlich auch!
Ihr seht, wer mich erreichen will, hat eine Menge Auswahl!
Ich freu mich schon auf zahlreiche Post und Nachrichten :)
Ich warte,
machts gut,
sonnige Grüße
Astrid | |
| 2 September | Bin da! | | Hier bin ich!
habe leider grad noch keine Bilder für euch hier, aber die folgen. Versprochen!
Also mir gehts gut, das Wetter ist allerbestens und das anfängliche Chaos löst sich so nach und nach auf!
Hier in der Arbeit weiss noch keiner so genau, was ich eigentlich machen soll, aber heut Nachmittag gibt es dann diesbezüglich erst mal ein Meeting! Wir werden sehen!
Gestern hab ich die anderen Trainees kennengelernt und wir waren gleich mal ein Bier trinken! Sehr lustig, sehr nett! Allerdings reisen die meisten von ihnen diese bzw. nächste Woche schon wieder ab :(
aber neue werden bald folgen!
SO, jetzt muss ich weiter! Mehr Infos in ein paar Tagen.
Anständig bleiben.
Cheers
Astrid | |
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